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Lufthansa-Gruppe funkt in Namibia -V55DLH-

Lufthansa-Gruppe funkt in Namibia -V55DLH-

Postby V51Q » Fri Mar 25, 2011 3:13 pm

Vom 23.03.2011

Lufthansa-Gruppe funkt in Namibia

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Die angereisten Funkamateure, Mitglieder im Lufthansa-Amateur-Radio-Club Frankfurt.
Bei der Luftlinie arbeiten bzw. arbeiteten sie in verschiedenen Bereichen, z.B. Cargo,
Technik, IT, Catering, Cockpit, Kabine u.v.a. Sie hatten sich vorgenommen, Funkkontakt
mit möglichst vielen anderen Funkern in aller Welt herzustellen.
Eine Gruppe von Funkamateuren, die alle Angestellte oder ehemalige Beschäftigte der
Lufthansa sind, war acht Tage funkerisch aktiv in Namibia. Dazu reisten die Teilnehmer
in das Amateur-Radio-Aktivitäts-Zentrum zirka 50 km nordöstlich von Omaruru auf der
Farm Ozondjisse. Dort standen den Funkern unter anderem zwei Rhombusantennen sowie
Monoband-Antennen für 10m, 15m, 20m, 40m zur Verfügung.
Jedes der sechs Mitglieder der Gruppe hatte eine namibische Gastlizenz. Besonders stolz
waren die Teilnehmer, weil sie außerdem die Erlaubnis für das Sonderrufzeichen V55DLH
( DEUTSCHE LUFTHANSA ) bekommen hatten. Eine solche Lizenz wird nur bei speziellen
Anlässen an bestimmte Personen vergeben. Mit diesem Rufzeichen konnten während des
achttägigen Aufenthalts Kontakte zu allen Kontinenten erzielt werden. Als einer der
besonderen Erfolge gelten dabei die Verbindungen zu sämtlichen Bundesstaaten der USA.
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Gastgeber Martin Walter V51W (sitzend), bei der Einweisung für die Funkgeräte. Meist
wurden zwei, gelegentlich auch drei Funkstationen gleichzeitig betrieben.
Dabei benutzten die Funkamateure Sprechfunk sowie digitale Betriebsarten, einschließlich
Funkfernschreiben. Gesendet wurde auf allen Kurzwellenbändern, von 160m bis 10m. Das
160m-Band ist ein sehr schwieriges Band, denn es hat großteils Ausbreitungseigenschaften
wie das Mittelwellen-Rundfunkband. Außerdem erschwerte ein sehr hoher Störpegel,
hervorgerufen durch andauernde Gewitter im Nahbereich, den Empfang von Signalen.
Dennoch konnten 40 Verbindungen mit Europa und Nordamerika hergestellt werden. Am
Ende der Dx-pedition (so wird bei Funkamateuren eine Expedition genannt) waren
insgesamt etwa 9000 Funkverbindungen im Logbuch protokolliert. Zu diesem Erfolg trug
sicher auch die Funkausrüstung einer der wohl leistungsfähigsten Amateurfunkstation in
Afrika bei.

Von Sybille Schott
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